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Franz Josef und Queenstown

Ich hoffe hier ist jetzt kein großes Loch...habe das nämlich offline verfasst:

Nachdem wir uns von dem Schock erholt haben und einige Zeit in dem Visitorcenter der Stadt verbrachten, ging es Richtung Gletscher. Wir durchquerten einen dichten Jungel und kamen auf einen Parkplatz. Von hier aus ging es zu Fuß weiter. Da meine Schuhe von dem Moor noch durchnässt waren, musste ich mit Freddys Badelatschen durch die ca. 3 Kilometer lange Landschaft aus Gestein, Bächen und gigantischen Wasserfällen. Ich schlug mich gut. Nach und nach machte es mir nichtsmehr aus die Latschen an zu haben und ich sprang von Stein zu Stein. Zwischendurch hielt ich an um den Anblick des Herunterstürtzenden Wassers zu genießen. Am Gletscher angekommen wurde mir unsere klimatische Veränderung so bewusst wie nochnie. Durch eine riesige Höhle im Gletscher ströhmte Wasser aus diesem hinaus. Auf einem Bild sahen wir wie sich der Gletscher in den letzten Jahrzehnten zurück gezogen hat. Diese Erde ist nunmal nur geliehen und wenn man so mit ihr umgeht, geht sie nunmal kaput. Wir werden die Konsequenzen unseres Handelns tragen müssen oder besser unsere Kinder und Kindeskinder. Das ist traurig.
Wir verbrachten viel Zeit am Gletscher, doch mussten wir weiter, da wir das Auto nichtmehr lange haben werden.
Es ging also nach Wanaka. Auf dem Weg dorthin verfolgten uns die Nebelwände aus dem Arthurspass und Wasserfälle. Alles um uns herum war eine epische Welt, wie wir sie aus Herr der Ringe kennen. An einem Platz an dem Wir rasteten waren wir uns sicher musste Saromans Turm gestanden haben. Mit diesem Anblick verließen wir diese Welt und tauchten in einen Wald mit Flüßen und verschiedensten grün Tönen. An den Blue Pools hielten wir. Nach einem 15 Minuten lauf erstreckte sich eine türkise Lagune, die nur durch einen Fischer gestörrt wurde, der grade ein Leben beendete und sich daran erfreute. In was für einer Welt leben wir, in der der Tot als etwas positives angesehen wird?
Er verschwand, ich beruhigte mich und konnte den Anblick genießen. Auf dem Rückweg fand ich eine Höhle, in die ein Kiwi passen könnte. Sie war jedoch unbewohnt. Wir gingen zurück und machten uns auf den Weg, die Sonne wird bald untergehen. Wir suchten nach einem Zeltplatz, fanden jedoch keine geeignete Stelle. An einem großen See gab es einen öffentlichen Campingplatz. Wir bezahlten also nach 2 Wochen das erste Mal etwas für das Zelten. Auf dem Platz lernte ich zwei Franzosen kennen. Wir unterhielten uns und ich stellte mal wieder fest wie schlecht mein Französisch ist. Nachts störrten mich einige Deutsche daran einzuschlafen. Ich nutzte die Zeit zum Nachdenken und all die Dinge in meinem Kopf zu ordnen. Viel neues wird mit altem vermischt. Eindrücke mit Vorstellungen, Ideen mit Erfahrungen. Ich werde Müde und schlafe endlich ein. Ohne Frühstück geht es nach Wanaka, als erstes Einkaufen, da waren wir uns einig. Nach 600km Berge, Wald, Wasser und Moor tat sich das erste Mal wieder so etwas wie Zivilisation auf. Wanaka unterscheidet sich von den bisherigen Städten in denen wir waren. Die Sonne strahlte auf einen See, vor dem sich Schimseepalmen aufbauten. Doch vor allem die Häuser begeisterten uns.
Nach einem Müslifühstück am See gingen wir in ein Basehostel um ins Internet zu kommen. Hier kontaktierte ich einen Freund von Egbert, der eventuell eine Arbeitsmöglichkeit für mich wissen könnte. Im Anschluss versendete ich noch meine Postkarten und es ging weiter nach Queenstown. 

12.4.10 03:38
 


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