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Eintrag vom 31.3 zu der ersten Woche

Ich fang einfach mal ganz vorne an. Als ich in Sydney angekommen bin haben mich freddy und max vom flughafen abgeholt und wir sind zum Bondi Beach gefahren. Zunächst haben mich die ganzen Eindrücke total überrumpelt und ich war überhaupt nicht müde, besonders die innenstadt hat mir sehr gut gefallen. Der Stadtpark ist schon echt was besonderes. hier habe ich auch das erste tier gesehen, dass ich vorher nochnie gesehen habe. Nachdem wir am Beach waren, haben wir was zu essen gesucht und sind nach einiger Zeit fündig geworden. Dazu haben wir dann billig wein, den sogenannten Gun oder guhn?, gekauft mit dem wir dann an eine stelle gefahren sind von der aus wir einen wunderbaren blick auf die ganze stadt hatten. Später bin ich dann allein zurück zum hostel, weil die anderen beiden nochnicht so müde waren. es war auch erst 8 aber jetlag lässt grüßen im bus zurück bin ich mehrmals kurz eingeschlafen, habe aber meine station zum Glück nicht verpasst. Das war Tag 1. Tag 2 folgt gleich

Als ich ins bett geplumst bin, bin ich sofort eingeschlafen. Irgendwann wurde ich durch 2 Zimmergenossen wach, die aufgestanden sind und durch unser Zimmer gewartschelt sind. Ich bin davon ausgegangen, dass es wohl zeit zum aufstehen ist und hab es ihnen gleich getan. Beim Zähne putzen habe ich aus dem Fenster geguckt und festgestellt, dass es noch dunkel ist. Ich legte mich also wieder hin, doch konnte nichtmehr einschlafen. Also lag ich im bett und versuchte zu realisieren wo ich grade bin. Irgendwann wachte das mädchen unter mir auf und sagte mit einem lächeln hi. Ich dachte cool, endlich mal kontakt zu anderen backpackern...allerdings ging sie gleich auf toilette...konversation beendet. Ich stand auch auf und ging zu max, der mit seiner freundin skypte (wenn es das Verb gibt) ich machte mir frühstück. später machten wir dann eine sideseeing tour durch sydney. Ich verliebte mich in diese stadt und die menschen. Wir erlebten es öfter, dass menschen auf uns zukamen und uns etwas über die plätze erzählten was sie selbst erlebt haben was sehr interessant war. Im Park hinter dem opera house sahen wir dann unzählige fledermäuse und kakadus, die sich auf unsere schultern setzten was ein ganz besonderes erlebnis war. Abends saßen wir im hostel, da wir am nächsten tag richtung neuseeland flogen habe ich auch diesen abend nicht lang mitgemacht.


Am nächsten morgen ging ich unter die Dusche und zog mich um, das mädchen vom vortag hat noch geschlafen, allerdings musste ich meine sachen packen, weil um 10 uhr checkout war. Also versucht ich das so leise wie möglich zu machen, ich wekcte sie, zum Glück, trotzdem. Ich entschuldigte mich und kamen ins gespräch. Das war schön, wir unterhielten uns und ich hätte fast mein checkout verpasst. irgendwann guckte sie auf die uhr und sagte: hey, Iam already talk english for about 2 hours. Ich war sehr traurig, dass wir nicht mehr zeit hatten miteinander zu reden. Freddy erzählte mir dann, dass das das typische backpacker leben ist. Netten leuten lebewohl zu sagen...naja zum Glück gibt es da ja noch facebook. Den Tag bis zum Flug verlebten wir vor allem mit organisatorischen dingen. Im Flugzeug saßen wir am notausgang. Ich habe geschlafen.

In Auckland war es bereits 0uhr als wir aus dem Flughafen gingen. Wir nahmen das nächste shuttel richtung city. Eine Menge parks gefolgt von hässlichen häusern, die nurnoch von alkoholleichen und alkoholisierten jugendlichen überboten wird. so oder so ähnlich kann man auckland wohl karikaturisieren (ist das wort richtig?) Wir fragten den busfahrer nach einem hostel. Wie wir später erfuhren war dies das teuerste in auckland. 29 Dollar pro nacht. Am nächsten morgen freuten wir uns über die günstigen preise im supermarkt und hielten nach einem besseren hostel ausschau, dass wir dann auch in einem vorort gefunden haben. 22dollar die nacht, schön gelegen, nette leute. Hier trafen wir einen maler und seine freundin, die schon seit 2 1/2Jahren traveln und nur für 2 monate zurück nach deutschland kamen. Ihre erfahrungen waren sehr interessant. Abends gingen wir einen Hügel hoch um einen Blick auf auckland zu haben. Da wir uns verlaufen haben, fragten wir einen Mann wie wir da hoch kommen. Er sagte, dass wir ihm folgen sollen und führte uns durch seinen sehr schönen garten und sagte wir sollen über seinen zaun springen, dann sind wir gleich da. oben angekommen gönnten wir uns 1,2 bierchen und machten bilder.

In unserem Hostelzimmer war ein anderer deutscher, der uns einige orte aufgeschrieben hat, die wir uns angucken sollten. Außerdem zeigte er uns bilder, z.B. von hobbittown. Allerdings sollte eine tour 160dollar kosten, so entschieden wir uns sehr schnell dagegen. Was mich sehr reizte waren die Wasserfälle, der Franz joseph gletscher, der in einem regenwald endet und die wale vor kalkurura (oder so ähnlich) die orte haben hier alle maorienamen und sind nicht nur schwer zu merken sondern auch nicht auszusprechen. Am Abend saßen wir nochmal mit den anderen backpackern zusammen und redeten. Die Gespräche fangen hier oft oberflächlich an, wie: wie lang machst du das schon? etc. doch man kommt sehr schnell in echt interessante gebiete. Definitionen vom leben, einstellungen, intressen und was die menschen hier vorrantreibt und motiviert, fasziniert. Eigentlich haben alle eine sehr postive lebenseinstellung.

Am nächsten Morgen wollten wir unser Auto entgegennehmen, allerdings klappte das nicht so wie geplant, da unser geld nicht angekommen ist. so musste freddy seine kreditkartennummer hinterlegen. Wir fuhren trotzdem los. Wir schafften es bis kurz vor dem Hot water beach. schafften ist das richtige stichwort... wir sind durch ein junglelabyrinth gefahren dessen wege nur aus schotter bestanden und extreme steigungswechsel beinhalteten. Langsam wurd es dunkel und wir brauchten einen platz zum schlafen, wir überlegten in eine seitenstraße zu fahren und auf einem grünstreifen zu zelten.

Als wir mit dem Auto dort standen dachten wir, dass wir doch die anwohner lieber fragen sollten. Da vor dem einen haus ein mazda 6 stand und das andere herunter gekommen war entschied ich bei dem ersteren Haus zu fragen. Uns kam eine sehr sympathische junge Frau entgegen, die uns dazu einlud hinter ihrem haus zu zelten. Als ich dabei war das zelt aufzubauen kam auch direkt ein mann, der bei ihr zu besuch war raus und half mir. Als wir fertig waren war das zelt nicht grade hoch und viereckig (trapezförmig) und ich wusste, dass es so nicht aussehen sollte. Nach einigen überlegungen fanden wir dann doch den richtigen weg. Die Frau, der das Haus gehörte lud uns zum Essen ein, allerdings musste ich ablehnen, da salamie im essen war. Ein bisschen salat und brot ging trotzdem dazu bekamen wir ein bier. freddy gleich 4. Ich lehnte nach dem ersten ab, weil ich die leute nicht ausbeuten wollte. Wir unterhielten uns noch den ganzen abend mit den leuten. Als wir dann im zelt lagen konnten wir selbst nicht glauben was uns da passiert ist. Am nächsten morgen gab es pfannkuchen mit früchten. wir konnten duschen und ich schrieb mir die adresse auf um ihnen später eine postkarte zu schreiben. Nachdem wir uns bedankt haben sind wir dann zum hotwater beach. Ich habe mir dort fast meine füße an dem wasser verbrannt.


Danach ging es richtung süden. abends versuchten wir den gleichen trick vom vortag. Diesmal hatten wir zunächst nicht viel glück. doch schließlich fanden wir eine reiche familie auf dessen feld wir zelten konnten. ihr sohn brachte uns 2flaschen des guten neuseeländischen bieres wo ein 6er 10 euro kostet, dazu gab es einen apfel. Bevor es am nächsten tag weiter ging bedankten wir uns auch hier. Wir fuhren bis zu den gysieren, bei denen wir für 2 stunden blieben. Es war unglaublich, solche Farben habe ich in der Natur nochnie gesehen. von knall rot über gelb und verschiedenste grüntöne. allerdings stank dieser ort durch das suflad schlimm. Danach ging es zu den huka falls, deren umfeld extrem schön angelegt ist. Es war ganz schön beeindruckend welche geschwindigkeiten das wasser kurz vor dem fall erreicht haben. Abends waren wir kurz hinter bulls. Auch hier fanden wir wieder eine sehr nette Familie, mit der wir uns den ganzen abend unterhielten. Sie luden uns auf ein sub ein, obwohl wir das selbst zahlen wollten lehnten sie sofort ab. Morgens unterhielt ich mich mit dem Mann über den Sinn des Lebens und was mich zum Arteisten macht. er selbst war überzeugter christ. Sein Glaube schien ihm viel kraft zu geben was mich für ihn freute. Von Bulls aus fuhren wir dann richtung wellington. Hier fiel es uns zunächst schwer ein hostel zu finden. 20 km vor wellington wurden wir dann fündig. 25dollar für ein 2 betten zimmer. Das ist unglaublich selten. zunächst wollten wir in ein anderes hostel. dort hätten wir für ein 8betten zimmer 25 gezahlt. für ein 2 betten 85. Hier bleiben wir nun bis samstag, dann gehts rüber zur südinsel.

Heute haben wir den tag in wellington verbracht. Die stadt gefällt uns beiden sehr gut, allerdings ist das parken sehr teuer 3,50 bugs per hour. Später saßen wir am Wasser kurz vor unserem hostel und schauten dem Vollmond beim aufgehen zu. In Wellington waren wir kurz in einem Physikmuseum über die entstehung des universums. Ich habe mich sehr über den preis von 15dollar geärgert, weil ich mir das gerne angeguckt hätte, aber für 15 dollar war es mir zu klein. Nun freue ich mich erstmal auf das was noch kommt.

7.4.10 00:59
 


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