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Ein Engel fliegt ans andere Ende der Welt

Diese Seite ist vor allem für euch. Für die, die sich dafür interessieren wie ich mich vorbereite, wo ich grade bin, was ich tue und was ich sehe oder einfach wie es mir geht. Natürlich ist diese Seite auch für die Leute, die selbst nach Australien fahren wollen bei Fragen kann man mir gern in mein Gästebuch schreiben.

Alter: 28
 



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2. Kapitel: Die Vorbereitung

Heute ist der 25. Dezember. In diesem Kapitel soll es um meine Vorbereitung gehen.

 Begonnen habe ich wie zuvor erklärt mit der Idee, die langsam, aber sicher zu Wirklichkeit wurde. Nach meinem Abi habe ich dann endgültig gesagt, dass ich fahren werde. Deswegen habe ich meinen Zivildienst einen Monat nach vorne verlegt um auch wirklich 6 Monate zu haben. Zunächst war alles noch sehr weit entfernt, so begann meine Vorbereitung eher darin mich davon überzeugen, dass das alles WIRKLICH passieren wird. (Hier ein kleiner Einschub vom Authoren: nicht davon überzeugen, dass ich es will, sondern davon, dass ich das tun werde)

Ich sparte also meinen Zivildienstsoll für den Flug und setzte mich mit meinen Nachbarn zusammen, mit dem ich sehr spannende und interessante Gespräche führte, so dauerte es nicht lange bis ich auch nur einfach so rüber gegangen bin ohne wirklich noch etwas über Australien zu fragen. Er bot mir sehr bald seine Hilfe an, für die ich ihm unglaublich dankbar bin. Aber dazu später mehr.

Im Studi VZ suchte ich dann nach Wegbegleitern, da ich diese Reise nicht vollkommen allein antreten wollte und bin auch sehr schnell fündig geworden. Freddy hatte nämlich die gleiche Idee, so schrieb ich ihn an und wir kamen in Kontakt.

Als ich endlich das Geld für den Flug zusammen hatte, zögerte ich nichtmehr lange und als ich dann ein tolles Angebot für nicht ganz 900 Euro inkl. reiserücktritt gefunden habe, realisierte ich erstmals wirklich, dass ich das tun werde. Eine leichte Angst machte sich in mir breit, da ich im Sommer mein Zivigehalt noch für 2 Festivals auf den Kopf gehaun hatte und nun angst bekam nicht genug gesparrt zu haben. so rationierte ich mein Sold auf ein Minimum um möglichst viel Geld zurück zu legen.

Es sollte mir gelingen mein Haushaltsloch zu dämmen, obwohl ich bei meinem Nebenjob abgelehnt wurde und mir eine recht teure Kamera gekauft habe. Trotzdem werde ich in den nächsten 3 Monaten noch versuchen etwas zusätzlich zu verdienen. Drückt mir die Daumen

In der nächsten Ausgabe werde ich über meine Kontakte und die Menschen, die mir in der Vorbereitung geholfen haben sprechen, also seid gespannt.

26.12.09 00:01


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Kapitel 1: Die Überlegung

Heute ist der 15. Dezember. Es sind nun nurnoch 3 Monate und 5 Tage bis meine Reise losgeht. Es ist allerdings auch schon einiges bis jetzt passiert. Alles began vor etwa 1 1/2 Jahren. als der größte Stress meiner Facharbeit hinter mir lag überlegte ich was ich in der Zeit nach meinem Abitur machen werde. Da ich fest damit rechnete meinen Zivildienst zu leisten überlegte ich mir diesen in Kanada zu leisten. Ein Jahr lang endlose weiten und Natur in XXL erleben. Kanada ist schon seit langem ein großer Traum von mir. Also ging ich los und beschäftigte mich mit dem Zivildienst im Ausland. Ich kaufte mir eine Lektüre, in der die verschiedenen Träger eingetragen waren. Hier musste ich feststellen, dass ein Zivildienst im Ausland sehr kostenaufwendig ist und dass dieser Dienst ohne Träger garnicht möglich ist. Trotzdem wollte ich mich auf eine Stelle bewerben, dies scheiterte jedoch schon in Deutschland, da der Träger mir keine genaue Angabe machen konnte wo ich die Bewerbung hinschicken sollte. So blieb ich also hier. Nachdem ich mein Abi geschrieben habe, wurde mir sehr schnell klar, dass ich eine zweite Chance bekommen sollte. Mein Studium kann ich erst im Oktober beginnen und mein Zivildienst ist im März vorbei. Also ein halbes Jahr in dem ich Zeit hatte meinen Traum in die Wirklichkeit umzusetzen.

Ich informierte mich zu verschiedenen Angeboten in Kanada. Travel and Work oder doch lieber etwas festes? Eines Abends kamen dann unsere Nachbarn und guten Freunde zu besuch und begannen mich für ein anderes Land zu begeistern. Australien. Ein Land, ein Kontinent, in dem es noch so etwas wie Freiheit gibt. Ein Kontinent an dessen Küste eines der größten Reichtümer an Lebewesen lebt (das great berrier reef) ein Kontinent durchzogen von allen Klimazonen, städten mit riesigen Skylines und einer mulitkulturellen Gemeinschaft, die, so sagt man sehr hilfsbereit und freundlich ist, genau wie die Einheimischen und auf der anderen Seite endlose weiten in denen du so sein kannst wie du es willst. Aber vor allem eine Kultur von Backpackern. Die Menschen leben und kennen die Backpacker, es ist normal. Dies ist in Kanada nicht gegeben. In einigen Gebieten müsste man dort sogar jede einzelne Arbeit anmelden, wenn man keinen Ärger will.

So entschied ich mich für Australien und umso mehr ich mich mit diesem Land beschäftige, desto mehr begeistert es mich. Aber vor allem begeistert es mich wohl aus dem grauen und trostlosen Deutschland zu empfliehen, alles hinter mir zu lassen was mich hier so lang belastet hat und die Gedanken, die ich in den Jahren gesammelt habe endlich in ruhe zu ordnen und ein bisschen das Gefühl von Freiheit zu genießen...am anderen Ende der Erde. Hinzu kommt das Kennenlernen einer anderen Kultur und Mentalität, die ich bereits erwähnt habe.

Ich denke diese Erfahrung wird mich in vielen Dingen bereichern.

15.12.09 22:56


Vorwort

Dieser Blog soll meine Reise nach Australien beschreiben. Ich werde für ein halbes Jahr das kalte und graue Deutschland verlassen um einmal an das andere Ende der Welt zu reisen. Was mich dort erwartet weiß ich nochnicht. Ich glaube aber, das diese Reise eine besondere Zeit in meinem Leben sein wird, in der ich viele Dinge lernen und sehen werde.

Ich witme diesen Blog all denen, die mich in dieser Zeit vermissen werden und die sich wünschen, dass ich möglichst schnell gesund wieder da bin. Aber auch meinen beiden Schildkröten, die ich in dieser Zeit sicher schrecklich vermissen werde.

Besonders bedanken möchte ich mich:

Bei Freddy, der die Reise mit mir antreten wird

Bei meinem Vater und Uwe, die mich immer voll unterstützt haben und mit Herz und Kopf von Anfang an bei mir waren.

Bei Egbert, weil er mir so viele Ratschläge gegeben hat, mir vieles vereinfacht hat, wie beispielsweise das Auto zu bekommen und immer Zeit für mich hatte.

Bei Lutz, der mir zu beginn viele Tipps gegeben hat.

Bei Anette, für die Ratschläge.

und dann noch bei meiner Familie-

Natürlich bei meinen Freunden, die mir alle verschiedenen erhältlichen Reiseführer geschenkt haben ;D ihr seit spitze!

und bei meiner Zivildienststelle und ganz besonders meiner Chefin

Und zuletzt natürlich bei allen Lesern meines Blocks

14.12.09 23:35


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