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Ein Engel fliegt ans andere Ende der Welt

Diese Seite ist vor allem für euch. Für die, die sich dafür interessieren wie ich mich vorbereite, wo ich grade bin, was ich tue und was ich sehe oder einfach wie es mir geht. Natürlich ist diese Seite auch für die Leute, die selbst nach Australien fahren wollen bei Fragen kann man mir gern in mein Gästebuch schreiben.

Alter: 27
 



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Hoehen und Tiefen

Diese Reise unterscheidet sich von anderen von Grund auf. Es geht hier um mein Leben und mein Ueberleben. Keine Woche weisz ich wo ich die naechste verbringen werde. Planungen werden durch verschiedene Umstaende veraendert und ueber den Haufen geschmissen. Es ist eine Reise mit hoehen und tiefen...und ich schaetze...nein ich hoffe, dass ich im Moment den tiefsten Punkt erreicht habe. Die letzte Woche war anstrengend und hart. In adeleide habe ich keine Arbeit gefunden, trotz 3 taegiger intensiver Suche. Kein Erfolg...kein Auto um weiter zu suchen. Also musste ich mit nach Syndey...auf die Stadt freute ich mich sehr. Endlich wieder in Sydney, ich freute mich endlich wieder im Park zu sitzen, den voegeln beim Spielen, die Menschen beim Umherirren, zwischen der gigantischen Skyline, die durch Baeume lebendig wirkt. Doch als wir ankamen wurde ich zunehmend unsicher, ob wir hier ohne Versicherung noch fahren sollten. So bot ich meinen gefaehrten darum, den Wagen stehen zu lassen. Es entwickelte sich zu einer hitzigen Diskusion, die mich sehr enttaeuschte. Trotzdem konnte ich mich letztendlich durchsetzen und wir versicherten den Wagen und fuhren via Bus in die Stadt. Am Naechsten Tag machten wir uns auch schon auf den Weg zu Freddys Freunden, allerdings spielte uns das Schicksal einen Streich. Kurz vor Newcastle bog ein Australier nach Rechts ab. Wir, ihm entgegenkommend auf der Hauptstrasze, konnten nurnoch durch schnelles Bremsen das schlimmste verhindern. Der Schaden entstand trotzdem. Er wollte uns die Schuld geben, doch war die Sache klar, spaetestens als uns der Polizist zustimmte musste er uns recht geben. Seiner Versicherung hat er den Schaden trotzdem nochnicht gemeldet und wir sitzen bis jetzt auf den Kosten. Der Wagen steht bei der Werkstatt und wir leiten uns einen Mietwagen um zu den Freunden von meinen Mitreisenden zu kommen. Ich war von der ganzen Sache nicht besonders begeistert, aber wollte den anderen auch nicht die Kosten alleine zumuten und konnte so selbst auch ein bisschen sparen...allerdings dachte ich mir schon, dass es fuer mich schwierig wird mich in eine bereits fest bestehende gruppe zu integrieren...teilweise machten sie es mir noch schwieriger, so dass ich mitlerweile keine lust mehr habe, zumal ich mich grundlegend von ihnen unterscheide...das erste mal verspuehre ich wirklich starkes heimweh...ich vermisse meine Freunde. Menschen, die auch ohne Alkohol feiern koennen, interessiert am Leben und am Miteinander sind und nicht nur an sich selbst und ihrem Spasz... Die einzige Moeglichkeit, die mir bleibt ist mir meine Kopfhoerer aufzusetzen und mich von Rise Agianst verstanden zu fuehlen...dabei schreibe ich hier wie es mir geht und denke an euch alle.

 ICH HABE DIE BESTEN FREUNDE DER WELT! LIEB EUCH ALLE! :.)

26.4.10 11:11


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Back in Down-Under Melbourne

In Melbourne angekommen waren wir sehr Müde. Mit unseren Backpacks gingen wir durch die Stadt auf der Suche nach einem Hostel...wir wurden schließlich in einer Absteige fündig und blieben dort für die nächsten 2 Tage bis es nach Adeleide gehen sollte...Durch die lange und anstrengende Reise fiehl es uns schwer uns aufzuraffen und die Stadt zu erkunden, bis ich schließlich den Gedanken hatte, dass wir es später bereuen würden, also sind wir los. Bis zum Royal Botanic Garden, der als einer der Schönsten der Welt gilt. Auf dem Rückweg kamen wir zufällig an der städtischen Bücherei vorbei und konnten ein Gratiskonzert verfolgen bei dem ich mich auf eine Wiese setzte und den Menschen zuschaute. Die Australier sind in dieser Hinsicht ein nicht sehr belebtes Volk. Sie saßen genau wie ich und genoßen nur das Spektakel. Am nächsten Tag ging es zur Great Ocean Road auf der wir neben tollen Eindrücken zwei nette Menschen kennenlernten. Wir unterhielten uns und verloren hierbei die Zeit aus den Augen, was unseren Reiseführer nicht erfreute, als wir dann ein weiteres mal nicht zu spät aber die letzten gewesen sind ist ohne uns gefahren. Zunächst wussten wir nicht genau was wir tun sollten, so entschloss ich einfach hinterher zu rennen. nach 800 Metern Sprint hatte ich den Bus erreicht, fix und alle erklärte ich dem Typen, dass wir nur 14 Minuten da waren und daher, weil 15 verabredet waren, nicht zuspät waren. worauf ich ein freundliches : "fuck off" zuhören bekommen habe. Ich war erst am überlegen ob ich ihn nun auf deutsch beleidigen sollte, habe es dann aber gelassen. Ich konnte ihn dann überzeugen die anderen abzuholen und so fuhren wir zusammen zurück nach Melbourne. Beim Aussteigen ließen wir uns dann schön viel Zeit, was ihn dann natürlich besonders begeisterte.

Abends ging ich noch duschen und verabschiedete mich von einigen Mitbewohnern meines Hostels, bis es dann anschließend wieder zum Flughafen ging, auf dem wir auf einer Holzbank schliefen. Im Flugzeug selbst schlief ich bis zur Landung weiter. Trotzdem war ich Müde und erschöpft...trotzdem hatte ich zunächst ein Gefühl von angekommen sein...das nicht lange halten sollte... Ich war nun in Adeleide, dem Ort an dem ich mein Auto bekommen sollte und arbeiten wollte...endlich Leben und mal länger als ein paar Tage bleiben. 
20.4.10 15:55


Franz Josef und Queenstown

Ich hoffe hier ist jetzt kein großes Loch...habe das nämlich offline verfasst:

Nachdem wir uns von dem Schock erholt haben und einige Zeit in dem Visitorcenter der Stadt verbrachten, ging es Richtung Gletscher. Wir durchquerten einen dichten Jungel und kamen auf einen Parkplatz. Von hier aus ging es zu Fuß weiter. Da meine Schuhe von dem Moor noch durchnässt waren, musste ich mit Freddys Badelatschen durch die ca. 3 Kilometer lange Landschaft aus Gestein, Bächen und gigantischen Wasserfällen. Ich schlug mich gut. Nach und nach machte es mir nichtsmehr aus die Latschen an zu haben und ich sprang von Stein zu Stein. Zwischendurch hielt ich an um den Anblick des Herunterstürtzenden Wassers zu genießen. Am Gletscher angekommen wurde mir unsere klimatische Veränderung so bewusst wie nochnie. Durch eine riesige Höhle im Gletscher ströhmte Wasser aus diesem hinaus. Auf einem Bild sahen wir wie sich der Gletscher in den letzten Jahrzehnten zurück gezogen hat. Diese Erde ist nunmal nur geliehen und wenn man so mit ihr umgeht, geht sie nunmal kaput. Wir werden die Konsequenzen unseres Handelns tragen müssen oder besser unsere Kinder und Kindeskinder. Das ist traurig.
Wir verbrachten viel Zeit am Gletscher, doch mussten wir weiter, da wir das Auto nichtmehr lange haben werden.
Es ging also nach Wanaka. Auf dem Weg dorthin verfolgten uns die Nebelwände aus dem Arthurspass und Wasserfälle. Alles um uns herum war eine epische Welt, wie wir sie aus Herr der Ringe kennen. An einem Platz an dem Wir rasteten waren wir uns sicher musste Saromans Turm gestanden haben. Mit diesem Anblick verließen wir diese Welt und tauchten in einen Wald mit Flüßen und verschiedensten grün Tönen. An den Blue Pools hielten wir. Nach einem 15 Minuten lauf erstreckte sich eine türkise Lagune, die nur durch einen Fischer gestörrt wurde, der grade ein Leben beendete und sich daran erfreute. In was für einer Welt leben wir, in der der Tot als etwas positives angesehen wird?
Er verschwand, ich beruhigte mich und konnte den Anblick genießen. Auf dem Rückweg fand ich eine Höhle, in die ein Kiwi passen könnte. Sie war jedoch unbewohnt. Wir gingen zurück und machten uns auf den Weg, die Sonne wird bald untergehen. Wir suchten nach einem Zeltplatz, fanden jedoch keine geeignete Stelle. An einem großen See gab es einen öffentlichen Campingplatz. Wir bezahlten also nach 2 Wochen das erste Mal etwas für das Zelten. Auf dem Platz lernte ich zwei Franzosen kennen. Wir unterhielten uns und ich stellte mal wieder fest wie schlecht mein Französisch ist. Nachts störrten mich einige Deutsche daran einzuschlafen. Ich nutzte die Zeit zum Nachdenken und all die Dinge in meinem Kopf zu ordnen. Viel neues wird mit altem vermischt. Eindrücke mit Vorstellungen, Ideen mit Erfahrungen. Ich werde Müde und schlafe endlich ein. Ohne Frühstück geht es nach Wanaka, als erstes Einkaufen, da waren wir uns einig. Nach 600km Berge, Wald, Wasser und Moor tat sich das erste Mal wieder so etwas wie Zivilisation auf. Wanaka unterscheidet sich von den bisherigen Städten in denen wir waren. Die Sonne strahlte auf einen See, vor dem sich Schimseepalmen aufbauten. Doch vor allem die Häuser begeisterten uns.
Nach einem Müslifühstück am See gingen wir in ein Basehostel um ins Internet zu kommen. Hier kontaktierte ich einen Freund von Egbert, der eventuell eine Arbeitsmöglichkeit für mich wissen könnte. Im Anschluss versendete ich noch meine Postkarten und es ging weiter nach Queenstown. 

12.4.10 03:38


Kaiura bis Franz Josef

Als wir morgens vom Wind, der gegen unser Zelt peitschte, geweckt worden ging es weiter Richtung Westküste über den Arthur Pass über Christchurch. Es war Ostersonntag, ohne Schokolade. In Christchurch frühstückten wir auf der Kofferraumklappe. Wie jeden Morgen, wenn es kein Müsli gibt, Erdnussbutter, marmelade, den scheibenkäse, der nach nix schmeckt und nochmehr erdnussbutter, das ganze mit ein, zwei cockies runtergespühlt gibt einen schönen Brei im Margen und lässt jedes Backpackerherz nochmehr nach coolem Frühstück schreien. Ich selbst gönn mir ab und zu noch Hummus, vegane paste, darauf gurke - ein Festmahl - aber ich schweife ab. Nach dem Essen gingen wir bei Mces auf Toilette und sahen alle fetten Neuseeländer versammelt wie sie ihr totes Tier fressen.bah...mc donalds ist wie zwei streifen kacken, weil man vergessen hat den Tanga runter zu ziehen (leicht verändertes Zitat von Sebastian 23). Nachdem wir nur für 20 Dollar, aus unerklärlichen Gründen getankt haben ging es weiter zum Arthurs pass. Hier kamen uns die ersten Nebelwände entgegen und verschwanden auf den Bergen, wie Rauch ohne Feuer. Eine epische Landschaft breitete sich vor unserer Motorhaube aus. Wir fuhren weiter. Immer Richtung Westen, der Heimat entgegen. Durch eine Welt aus Tannen, Nebel und riesigen Wasserfällen, an denen wir rasteten. Ein Papagei saß dort auf dem Asphalt und schaute mich an. Ihn schien es nicht großartig zu störren, dass ich da war. Ich kam ihm immer näher, irgendwann rannte er unter unser Auto. Mich störrte das nicht großartig. Kurz darauf kam ein zweites Auto. Um das eben klar zu stellen, wir waren mitten in der Pampa. Zwei Mädchen stiegen aus und sagten irgendwas, Freddy fragte wiebitte? und sie wiederholten es auf deutsch....ja deutsch. du kannst am Ende der Welt sein, in ein tiefes Loch springen und alles was du zu hören bekommst ist: hallo, du auch hier? das ist ja ein Zufall. Nein, ist es nicht, weil überall Deutsche sind. :D

Naja zurück zur Geschichte. Die Mädchen erzählten mir dann, dass der Papagei dein Auto kaput macht, wenn du nicht aufpasst, weil sie sehr interessiert an allem sind, was sich biegen lässt. In dem Moment ist mir eingefallen warum mir das Tier so bekannt vor kam. In einer Tierdoku über Neuseeland habe ich das schonmal gesehen. Wir tauschten mit den Mädchen Facebookadressen und fuhren weiter. Mit fast leerem Tank. Vor uns nur kleine Orte mit Tankstellen, die an einem Ostersonntag geschlossen haben. Extra Fee if you phone us 20 Dollars. Ja nee ist klar. 

So überlegten wir in dem Ort unser Zelt aufzuschlagen. Für einen Schlafplatz fragten wir bei einer Familie. Der Mann sagte uns, dass wir auf seinem Land schlafen können. Was wie sich herausstellte nicht so cool war, wie wir anfangs dachten. Er fuhr vorraus, wir hinterher, dort angekommen sagte er uns, dass wir überall unser Zelt aufschlagen können. Wir fuhren also das Auto auf das Gelände und stellten Fest, dass überall Kuhkot rumlag. Die wenigen Plätze, die frei waren, bestanden aus Moos und sobald man dort drauf trat sackten sie ein und die Schühe waren komplett unter Wasser. Dazu fiehl mir dann auch nurnoch ein Zitat von Sebastian ein: "Wir stecken bis zu den Knien in der Scheiße, Kopf über" und ohne Sprit. So konnten wir dann trotz der Lage noch ein bisschen Lachen, bis wir feststellten, dass überall um uns herum Fliegen waren, die sich auf die Haut setzten und zustachen. Böse Fiecher. Nachdem wir dann doch einen Platz fanden und meine Schuhe völlig durch waren, kam Freddy auf die Geile Idee das Auto genau da zu Parken wo ich vorher mit meinen Schuhen eingesackt war. Wie unschwer zu vermuten ist bewegte sich das Auto kaum noch einen Zentimeter. Nachdem ich dann vom Reifen komplett mit Dreck besudelt war und ich Freddy mehrfach erklären musste wie wir den Wagen wieder raus bekommen klappte es dann zum Glück.

Am nächsten Morgen mussten wir das Zelt auf dem Rücksitz ausbreiten, da es noch nass war. hinzu kamen unzählige Fliegen, die unser Auto der Wiese vorzogen und mit uns travelten. nach meinem zweiten Stich lief ich amok und tötete eine nach der anderen, es dauerte fast eine Stunde bis ich alle erwischt habe. doch in der Zwischenzeit hatten wir noch größere Probleme. Unser Sprit war immernoch fast leer. wir mussten dringend tanken. Nach Franz Josef waren es noch 20 km nach okura (oder so) nur 10km...aber okura liegt nicht auf dem Weg...naja wir haben keine Wahl, wir fuhren also diesen Umweg um dort festzustellen, dass es dort keine Tankstelle gibt. Also wieder zurück... Freddy und ich redeten bis Franz Josef kein Wort, schlateten alles ab was energie kosten könnte und wir schafften es....wie weiß ich nicht so genau. in Franz Josef kostete der Lieter allerdings auch 2,02 Dollar...was natürlich im Vergleich zu Deutschland nix ist, aber in Queenstown tanken wir für 1,78 und in wellington für 1,73. Das war uns in dem Moment jedoch egal, denn wir haben es wirklich geschafft und sind nicht liegen geblieben.  

7.4.10 06:32


Die Südinsel

Auf der Fähre zur Südinsel haben wir einen Einheimischen getroffen, der nach Christchurch trampen wollte. Da wir nach Kaiura wollten, was in der gleichen Richtung liegt, nahmen wir ihn mit. Er studierte Clowning, was ich sehr lustig fand, weil ich ihn mir gut als Clown vorstellen konnte. Die Schifffahrt selbst war nur am Ende spannend, als wir durch die nördlichen Halbinseln gefahren sind. Die Sonne kizzelte unsere Haut und wir waren umgeben von Azurblauen Wasser und Grünen Inseln. In Pikton angekommen hatten wir Probleme den Neuseeländer wieder zu finden, als wir die Suche schließlich aufgaben stand er mit Daumen raus am Straßenrand, wir nahmen ihn mit und es ging in Richtung Kaiura, wo wir, dank meinem Papa, Whale watching machen wollten. Auf dem weg dorthin begleiteten uns Riesige Stände, an denen teilweise kein einziger Mensch war. Nach einigen Kilometern kamen wir an ein Schild auf dem Stand: Seal Furs next 4 Kilometers. Ich sagte: Wie cool wär das denn bitte. Kaum hatte ich den Satz gesagt schwammen schon 2 an der Küste neben uns. Ich bat freddy darum an der nächsten Stelle zu halten und dort lagen dan n auch bestimmt 30 Stück. Ein bisschen weiter konnte ich sogar auf eine Ebene mit diesen Tieren gehen, allerdings wurden sie sehr garstig, wenn man ihnen näher als 10 Meter kam. In Kaiura angekommen setzte ich mich erstmal an den Strand und schmiss Steine ins Wasser. Wir überlegten uns schonmal in dem Office vom Whale Watch nachzugucken, sie erzählten uns, wir sollen die Tour an dem Tag nehmen, denn das Wetter ist sehr gut. So taten wir das. Es dauerte einige Zeit bis wir den ersten Wal fanden. Wir näherten uns dem Wal etwa auf 20 Meter. Der Mann sagte wir können nicht näher dran, weil wir das Tier sonst unnötig stressen. Doch auch aus dieser Entfernung wurde einem klar wir unglaublich groß diese Tiere sind. Irgendwann kam er sehr weit hoch. Der Mann, der die Tour leitete sagte, dass man nun die Flosse sehen kann. In dem Moment machte das Tier einen gewaltigen Satz nach vorne und klatschte mit der Flosse aufs Wasser und tauchte ab. Nun fuhren wir mit den Boot weiter Richtung Land und sahen Dusky Delphine. Ca 30 von ihnen spielten vor uns herum und einer machte ca. 12 Saltos hintereinander. Sie waren dem Schiff so nah, dass ich sie beinahe anfassen konnte. nach einer halben Stunde fuhren wir zurück aufs Meer um einen weiteren Wal anzuschauen. Dort sahen wir dann auch zwei riesen albatrosse mit einer Spannweite von 2 Metern sind sie der größte, noch lebende, Vogel. Nach vielen Eindrücken und bezaubernden Erinnerungen sind wir zurück an Land gefahren. Freddy und ich zelteten auf einem kleinen Platz direkt am Strand. Dort saßen wir und tranken ein Bier und guckten in die Sterne. Am nächsten Tag sollte es zum Franz Josef Gletscher gehen.

Was wir da erlebten kommt in der nächsten Nachricht

7.4.10 01:15


Eintrag vom 31.3 zu der ersten Woche

Ich fang einfach mal ganz vorne an. Als ich in Sydney angekommen bin haben mich freddy und max vom flughafen abgeholt und wir sind zum Bondi Beach gefahren. Zunächst haben mich die ganzen Eindrücke total überrumpelt und ich war überhaupt nicht müde, besonders die innenstadt hat mir sehr gut gefallen. Der Stadtpark ist schon echt was besonderes. hier habe ich auch das erste tier gesehen, dass ich vorher nochnie gesehen habe. Nachdem wir am Beach waren, haben wir was zu essen gesucht und sind nach einiger Zeit fündig geworden. Dazu haben wir dann billig wein, den sogenannten Gun oder guhn?, gekauft mit dem wir dann an eine stelle gefahren sind von der aus wir einen wunderbaren blick auf die ganze stadt hatten. Später bin ich dann allein zurück zum hostel, weil die anderen beiden nochnicht so müde waren. es war auch erst 8 aber jetlag lässt grüßen im bus zurück bin ich mehrmals kurz eingeschlafen, habe aber meine station zum Glück nicht verpasst. Das war Tag 1. Tag 2 folgt gleich

Als ich ins bett geplumst bin, bin ich sofort eingeschlafen. Irgendwann wurde ich durch 2 Zimmergenossen wach, die aufgestanden sind und durch unser Zimmer gewartschelt sind. Ich bin davon ausgegangen, dass es wohl zeit zum aufstehen ist und hab es ihnen gleich getan. Beim Zähne putzen habe ich aus dem Fenster geguckt und festgestellt, dass es noch dunkel ist. Ich legte mich also wieder hin, doch konnte nichtmehr einschlafen. Also lag ich im bett und versuchte zu realisieren wo ich grade bin. Irgendwann wachte das mädchen unter mir auf und sagte mit einem lächeln hi. Ich dachte cool, endlich mal kontakt zu anderen backpackern...allerdings ging sie gleich auf toilette...konversation beendet. Ich stand auch auf und ging zu max, der mit seiner freundin skypte (wenn es das Verb gibt) ich machte mir frühstück. später machten wir dann eine sideseeing tour durch sydney. Ich verliebte mich in diese stadt und die menschen. Wir erlebten es öfter, dass menschen auf uns zukamen und uns etwas über die plätze erzählten was sie selbst erlebt haben was sehr interessant war. Im Park hinter dem opera house sahen wir dann unzählige fledermäuse und kakadus, die sich auf unsere schultern setzten was ein ganz besonderes erlebnis war. Abends saßen wir im hostel, da wir am nächsten tag richtung neuseeland flogen habe ich auch diesen abend nicht lang mitgemacht.


Am nächsten morgen ging ich unter die Dusche und zog mich um, das mädchen vom vortag hat noch geschlafen, allerdings musste ich meine sachen packen, weil um 10 uhr checkout war. Also versucht ich das so leise wie möglich zu machen, ich wekcte sie, zum Glück, trotzdem. Ich entschuldigte mich und kamen ins gespräch. Das war schön, wir unterhielten uns und ich hätte fast mein checkout verpasst. irgendwann guckte sie auf die uhr und sagte: hey, Iam already talk english for about 2 hours. Ich war sehr traurig, dass wir nicht mehr zeit hatten miteinander zu reden. Freddy erzählte mir dann, dass das das typische backpacker leben ist. Netten leuten lebewohl zu sagen...naja zum Glück gibt es da ja noch facebook. Den Tag bis zum Flug verlebten wir vor allem mit organisatorischen dingen. Im Flugzeug saßen wir am notausgang. Ich habe geschlafen.

In Auckland war es bereits 0uhr als wir aus dem Flughafen gingen. Wir nahmen das nächste shuttel richtung city. Eine Menge parks gefolgt von hässlichen häusern, die nurnoch von alkoholleichen und alkoholisierten jugendlichen überboten wird. so oder so ähnlich kann man auckland wohl karikaturisieren (ist das wort richtig?) Wir fragten den busfahrer nach einem hostel. Wie wir später erfuhren war dies das teuerste in auckland. 29 Dollar pro nacht. Am nächsten morgen freuten wir uns über die günstigen preise im supermarkt und hielten nach einem besseren hostel ausschau, dass wir dann auch in einem vorort gefunden haben. 22dollar die nacht, schön gelegen, nette leute. Hier trafen wir einen maler und seine freundin, die schon seit 2 1/2Jahren traveln und nur für 2 monate zurück nach deutschland kamen. Ihre erfahrungen waren sehr interessant. Abends gingen wir einen Hügel hoch um einen Blick auf auckland zu haben. Da wir uns verlaufen haben, fragten wir einen Mann wie wir da hoch kommen. Er sagte, dass wir ihm folgen sollen und führte uns durch seinen sehr schönen garten und sagte wir sollen über seinen zaun springen, dann sind wir gleich da. oben angekommen gönnten wir uns 1,2 bierchen und machten bilder.

In unserem Hostelzimmer war ein anderer deutscher, der uns einige orte aufgeschrieben hat, die wir uns angucken sollten. Außerdem zeigte er uns bilder, z.B. von hobbittown. Allerdings sollte eine tour 160dollar kosten, so entschieden wir uns sehr schnell dagegen. Was mich sehr reizte waren die Wasserfälle, der Franz joseph gletscher, der in einem regenwald endet und die wale vor kalkurura (oder so ähnlich) die orte haben hier alle maorienamen und sind nicht nur schwer zu merken sondern auch nicht auszusprechen. Am Abend saßen wir nochmal mit den anderen backpackern zusammen und redeten. Die Gespräche fangen hier oft oberflächlich an, wie: wie lang machst du das schon? etc. doch man kommt sehr schnell in echt interessante gebiete. Definitionen vom leben, einstellungen, intressen und was die menschen hier vorrantreibt und motiviert, fasziniert. Eigentlich haben alle eine sehr postive lebenseinstellung.

Am nächsten Morgen wollten wir unser Auto entgegennehmen, allerdings klappte das nicht so wie geplant, da unser geld nicht angekommen ist. so musste freddy seine kreditkartennummer hinterlegen. Wir fuhren trotzdem los. Wir schafften es bis kurz vor dem Hot water beach. schafften ist das richtige stichwort... wir sind durch ein junglelabyrinth gefahren dessen wege nur aus schotter bestanden und extreme steigungswechsel beinhalteten. Langsam wurd es dunkel und wir brauchten einen platz zum schlafen, wir überlegten in eine seitenstraße zu fahren und auf einem grünstreifen zu zelten.

Als wir mit dem Auto dort standen dachten wir, dass wir doch die anwohner lieber fragen sollten. Da vor dem einen haus ein mazda 6 stand und das andere herunter gekommen war entschied ich bei dem ersteren Haus zu fragen. Uns kam eine sehr sympathische junge Frau entgegen, die uns dazu einlud hinter ihrem haus zu zelten. Als ich dabei war das zelt aufzubauen kam auch direkt ein mann, der bei ihr zu besuch war raus und half mir. Als wir fertig waren war das zelt nicht grade hoch und viereckig (trapezförmig) und ich wusste, dass es so nicht aussehen sollte. Nach einigen überlegungen fanden wir dann doch den richtigen weg. Die Frau, der das Haus gehörte lud uns zum Essen ein, allerdings musste ich ablehnen, da salamie im essen war. Ein bisschen salat und brot ging trotzdem dazu bekamen wir ein bier. freddy gleich 4. Ich lehnte nach dem ersten ab, weil ich die leute nicht ausbeuten wollte. Wir unterhielten uns noch den ganzen abend mit den leuten. Als wir dann im zelt lagen konnten wir selbst nicht glauben was uns da passiert ist. Am nächsten morgen gab es pfannkuchen mit früchten. wir konnten duschen und ich schrieb mir die adresse auf um ihnen später eine postkarte zu schreiben. Nachdem wir uns bedankt haben sind wir dann zum hotwater beach. Ich habe mir dort fast meine füße an dem wasser verbrannt.


Danach ging es richtung süden. abends versuchten wir den gleichen trick vom vortag. Diesmal hatten wir zunächst nicht viel glück. doch schließlich fanden wir eine reiche familie auf dessen feld wir zelten konnten. ihr sohn brachte uns 2flaschen des guten neuseeländischen bieres wo ein 6er 10 euro kostet, dazu gab es einen apfel. Bevor es am nächsten tag weiter ging bedankten wir uns auch hier. Wir fuhren bis zu den gysieren, bei denen wir für 2 stunden blieben. Es war unglaublich, solche Farben habe ich in der Natur nochnie gesehen. von knall rot über gelb und verschiedenste grüntöne. allerdings stank dieser ort durch das suflad schlimm. Danach ging es zu den huka falls, deren umfeld extrem schön angelegt ist. Es war ganz schön beeindruckend welche geschwindigkeiten das wasser kurz vor dem fall erreicht haben. Abends waren wir kurz hinter bulls. Auch hier fanden wir wieder eine sehr nette Familie, mit der wir uns den ganzen abend unterhielten. Sie luden uns auf ein sub ein, obwohl wir das selbst zahlen wollten lehnten sie sofort ab. Morgens unterhielt ich mich mit dem Mann über den Sinn des Lebens und was mich zum Arteisten macht. er selbst war überzeugter christ. Sein Glaube schien ihm viel kraft zu geben was mich für ihn freute. Von Bulls aus fuhren wir dann richtung wellington. Hier fiel es uns zunächst schwer ein hostel zu finden. 20 km vor wellington wurden wir dann fündig. 25dollar für ein 2 betten zimmer. Das ist unglaublich selten. zunächst wollten wir in ein anderes hostel. dort hätten wir für ein 8betten zimmer 25 gezahlt. für ein 2 betten 85. Hier bleiben wir nun bis samstag, dann gehts rüber zur südinsel.

Heute haben wir den tag in wellington verbracht. Die stadt gefällt uns beiden sehr gut, allerdings ist das parken sehr teuer 3,50 bugs per hour. Später saßen wir am Wasser kurz vor unserem hostel und schauten dem Vollmond beim aufgehen zu. In Wellington waren wir kurz in einem Physikmuseum über die entstehung des universums. Ich habe mich sehr über den preis von 15dollar geärgert, weil ich mir das gerne angeguckt hätte, aber für 15 dollar war es mir zu klein. Nun freue ich mich erstmal auf das was noch kommt.

7.4.10 00:59


Kontakte und Hilfe

Wie bereits gesagt habe ich mich früh um Kontakt gekümmert. Schon vor einem halben Jahr habe ich bei Studivz angefangen nach Leuten zu suchen, die ähnliche Pläne haben wie ich. Dabei habe ich unter anderem eine Freundin von ein sehr guten Freund von mir gefunden, die bereits in Australien ist. Sie hat mir viele wichtige Infomationen besorgt und mir Tipps geben muss was ich UMBEDINGT sehen muss. Wir werden uns wahrscheinlich auch treffen, wenn ich in Down Under bin. Außerdem habe ich immer Kontakt zu meinem Nachbarn gehalten, der sich auch um mein Auto gekümmert hat (ein Toyota Cambry1990) Problem dabei, es ist kein Combi...naja dafür hat es eine Kochplatte...mal gucken ob ich es später wieder los werde.

Ich habe dann nach einigem Suchen Freddy gefunden, der ein Jahr bleiben wollte und einen Monat vor mir los fährt. Wir haben uns auf anhieb gut verstanden und ähnliche Ideen gehabt, wollten ähnliche Dinge sehen und hatten beide die gleiche Vorstellung warum wir das wirklich machen wollen. Dann haben wir uns getroffen und ich war zunächst von seiner Größe ein bisschen überrascht. Wir haben ein, zwei Bier zusammen getrunken und kamen gut ins Gespräch. Naja da ich von der Arbeit kam hatte ich danach auch ein bisschen einen Sitzen. Später haben wir uns noch einmal bei mir getroffen und einiges durchgesprochen. Dann kam der Schreckmoment. Freddy rief mich eines Abends an und sagte mir, dass es ein Job angebot bekommen hat und die ganze Planung schien über den Haufen geworfen zu sein. ich war ein bisschen hilflos nun auf einmal die kosten für das auto selbst zu übernehmen und niemanden mehr zu haben mit dem ich die reise antrete...außerdem findet man einen Freddy nicht jeden Tag...

Allerdings wollte Freddy genauso wie ich umbedingt nach Australien und das konnte auch seine Arbeitsstelle verstehen, so fängt er nun erst im August an, d.h. wir fahren doch zusammen

 Nun zu den neuen Dingen, die bereits erledigt sind:

Ich habe mein Visum und morgen hole ich meinen Reisepass ab. ich habe von meiner lieben Großtante ein bisschen Geld zugesteckt bekommen. Als nächstes werd ich jetzt ein bisschen im Lonely Planet rumstöbern, da wir unsere Route auch schon zum großen Teil geplant haben. Außerdem gibt es einen Grund mehr warum ich mich freue wenn ich wieder hier bin die gemeinte Person weiß worüber ich rede =)

Das mit dem Tauchkurs hat leider nicht geklappt, da ich das Geld erst zurückerstattet bekommen würde, wenn ich Meeresbiologie dann wirklich studiere...schade...naja muss ich wohl ein bisschen mehr in down under arbeiten, ich werde es überleben =) Mitlerweile sind es nichtmal mehr 2 Monate bis ich losfliege...langsam werde ich schon aufgeregter und habe das Gefühl nochnicht genug getan zu haben...

achja natürlich habe ich auch schon alle Vorbereitungen für mein Studium absolviert. Was noch fehlt ist auf jedenfall eine Anlaufstelle und ne Idee davon wo ich wann Foodpicking machen kann. Außerdem muss ich noch einen Facebook account erstellen, weil es scheinbar ohne garnicht geht, wie ich immer wieder höre.

27.1.10 20:54


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